Schnell, günstig, modern: Email-Bewerbungen liegen voll im Trend. Wir zeigen dir, was du bei deiner digitalen Bewerbung beachten musst, um nicht im virtuellen Papierkorb zu landen
Deine Freunde kennen dich vielleicht als „Discoqueen“ von Hamburg, dein potentieller Arbeitgeber möchte dich aber auf keinen Fall als Königin der Clubszene kennen lernen. Heißt im Klartext: “julia.schmidt@gmx.de“ als Absender ist ok, „thehottestpartygirlintown@gmx.de“ geht gar nicht! Noch ein Tipp: Ein Smiley mag in einer privaten Mail lustig sein, in einer Email-Bewerbung haben Emoticons aber nichts zu suchen
Die unterstützen nämlich nicht alle E-Mail-Programme und steigern die Größe. Auch wenn HTML-Mails Bewerbungen optisch aufwerten – Finger weg davon! Sende nichts anderes als Text-Mails. Vorsicht bei “Outlook Express”: Bei dem Microsoft-Programm ist die Standardeinstellung keine normale Word-Datei. Deshalb: Vor dem Abschicken checken. Wo? Im Menü Extras > Optionen … > Senden wählen und schauen, was bei Nachricht Senden – Format steht.
Bedeutet: Lege eine Signatur an! Warum? Sie enthält alle persönlichen Daten, die der Arbeitgeber wissen muss: Namen, Adresse, Telefonnummer (am besten auch die Handy-Nummer). Setze die Signatur mit zwei Bindestrichen unter die Mail, nicht wie in einer schriftlichen Bewerbung, über den Text.
… Bewerbung auf die Süddeutsche Zeitung vom 03.03., ausgeschriebenes Praktikum in Ihrer Redaktion/ Telefonat mit Herrn Prof. Dr. Günter Sorgenfrei vom 04.03. aber auch nicht! Wähle eine aussagekräftige, aber kurze Betreffzeile (max. 60 Zeichen). Also: Wofür bewerbe ich mich und wo bin ich auf die Stelle aufmerksam geworden?
Für die virtuelle Bewerbung gilt besonders: knapp, aber präzise! Meist werden die Emails nie ganz gelesen, sondern im Vorfeld nach Kriterien gefiltert. Es gibt Computerprogramme, die eine Mail nach Schlüsselwörtern z.B. nach Stellenausschreibung, geforderte Qualifikationen und Infos aus dem Unternehmen filtern. Und noch was: Viele Personalberater durchforsten das Internet nach Infos über die Bewerber. Das Foto auf StudiVZ, wo du betrunken über dem Tresen hängst, also lieber löschen. Google dich vorher am besten mal selbst.
Nimm dir die Zeit und füge eine „Attachement“-Liste unter deine Email. Achte darauf, dass du nicht nur die Datei-Namen auflistest, sondern detailliert aufführst, was sich dahinter verbirgt. Die Datei mit deinen Zeugnissen sollte auch “Zeugnisse” heißen und nicht “mfg.23″. So lässt sich schnell klären, welche Datei sich lohnt zu öffnen.
Übertreiben solltest du es aber auch nicht mit den Anhängen. Füge maximal drei Dateien hinzu, die zu deinem Praktikumsplatz passen. Verwende leicht zu verarbeitende Formate, am besten PDF. Niemals Zip-Dateien. Warum? Die verursachen bei den Personalern nur Arbeit und werden oft von der Firewall des Unternehmens blockiert. Achte darauf, dass deine Anlagen zusammen maximal 3 MB Datengröße haben.
Verwende für das Bewerbungsfoto keine Bitmaps oder TIFF-Grafiken. Am besten JPEGs erstellen und so eine minimale Dateigröße erzeugen. Das Foto sollte, genau wie bei der schriftlichen Bewerbung, gut gewählt sein. Achte auf einen ruhigen Hintergrund, seriöse Kleidung und: keep smiling! Frage einen Fotografen nach digitalen Abzügen. Und denk daran: Das Bild nie gesondert, sondern nur innerhalb eines anderen Dokuments anfügen.
Schick deine Bewerbung einem Freund. So kannst du testen, ob die Mail auch ankommt. Die Person deines Vertrauens sollte sie ausdrucken und Korrektur lesen. Außerdem kann dein Freund mit einer “normalen” PC-Ausrüstung kontrollieren, ob er deine Dateien problemlos öffnen kann.
Abwarten und Tee trinken – maximal zwei Wochen. Dann ist es durchaus legitim, nachzuforschen. Rufe das Unternehmen an und erkundige dich freundlich, wann du mit einer Antwort rechnen kannst. So demonstrierst du dein Interesse!
Erst sitzt ihr im Hörsaal, später lest ihr Bücher, irgendwann schreibt ihr Prüfungen. Universität bedeutet Theorie. Leider: Arbeitgeber aber wollen praktische Erfahrung. Daher fordert euch die Initiative MUT ZUR PRAXIS auf: Auch wenn das Studium länger dauert – nehmt euch Zeit für Praktika! Damit ihr wisst, was euch im Büro, in der Werkstatt, im Labor erwartet.
Wir helfen euch Mutigen. Besucht dazu einfach unsere Facebook-Seite. Warum? Weil ihr nur hier mit den Menschen in Kontakt kommt, die entscheiden, wer in Zukunft bei Adidas, Audi oder Allianz arbeitet: den Mitarbeitern der Personalabteilung. Nur bei uns erfahrt ihr, auf was es beim Berufseinstieg wirklich ankommt.



An der Uni habe ich... Soziologie, Politik und Pädagogik studiert
Ich finde, dass Praxis... das Leben erst spannend macht
Als Praktikantin durfte ich... bei „Immer wieder Sonntags“ Stefan Mross die Hand schütteln
Für meinen Traumberuf... führe ich mit meinem Freund seit zwei Jahren eine Fernbeziehung
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Cool. Danke für die kurze, knappe und echt informative Auflistung.
Gerne
Super! Auf die Idee mit der Signatur wäre ich gar nicht gekommen, danke
Man lernt nie aus