Akademischer Austausch

International vernetzt dank DAAD

Ein Praktikum in Rio, ein Studium in den USA? Der DAAD hilft Studenten beim Planen und Umsetzen eines Auslandsaufenthalts. Wir zeigen, was sich hinter den vier Buchstaben verbirgt

Auf geht's: Über den DAAD führen viele Wege ins Ausland (Quelle: DAAD)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst e.V., kurz DAAD, setzt sich zurzeit aus 231 deutschen Hochschulen und 128 Fachschaften zusammen. Unter seinem Dach sind drei Hauptsäulen untergebracht: Organisation, Information und Förderung.

Aufgaben: In- und Ausland miteinander verknüpfen

Der DAAD ist oft die erste Anlaufstelle für Studenten, wenn sie ein Auslandssemester oder Praktikum in der Ferne machen möchten. Dabei werden aber nicht nur deutsche Studierende berücksichtigt, sondern auch junge Leute, die gerne hier an einer Uni lernen und forschen wollen.

Dazu bietet der DAAD eine große Info-Datenbank und Ansprechpartner für die Bereiche Auslandssemester und Auslandspraktikum. Fragen wie: „Welche Partner-Unis hat meine Hochschule?“ oder „Wie komme ich vor Ort an eine Unterkunft?“ werden den Studenten hier beantwortet.

Förderung: Ist der Geldbeutel leer, fällt der Aufenthalt schwer

Gerade in Zeiten von Studiengebühren und fehlenden Nebenjobs sind junge Leute auf Stipendien angewiesen. Deutschen Studenten, die in einem Unternehmen arbeiten wollen, wird mit Fahrtkostenzuschüssen, Auslands-BAföG oder Bildungskrediten unter die Arme gegriffen.

Diejenigen, die eher ein Auslandssemester ins Auge gefasst haben, bekommen ebenfalls diese Unterstützung. Sie haben des Weiteren die Möglichkeit, Doppelstudiengänge zu absolvieren. Das heißt, sie können in ihrem Studienfach einen zusätzlichen Abschluss im Ausland machen (wie zum Beispiel in den USA), der später ein großes Plus für die Karriere sein kann.

Geben und Nehmen: Voraussetzungen sind machbar

Natürlich müssen Studenten auch einige Voraussetzungen erfüllen, damit ihnen ein Auslandsaufenthalt ermöglicht wird. Das Praktikum sollte mindestens drei Monate vor Beginn beantragt werden und eine Mindestdauer von zwei Monate haben. Ein abgeschlossenes Grundstudium (in der Regel mindestens zwei Semester) und praxisbezogene Sprachkenntnisse sind ebenfalls wichtig. Immerhin sollten die Studenten vor Ort Lebensmittel einkaufen, ein Getränk bestellen und sich grundsätzlich verständigen können.


von Isabel Schubert

Zurückschrei(b)en!