
Zwitschern über freie Stellen und Karrierechancen wird auch bei Personalern immer beliebter. Die 20 besten Twitter-Feeds findest du am Ende des Artikels (Quelle: Twitter/MUT ZUR PRAXIS)
„Du liebst das Risiko? Wieso haben wir dann noch nichts von dir gehört?“ – was sich erst mal wie ein Werbeslogan für eine Partnerbörse anhört, ist in Wirklichkeit eine Stellenanzeige von BASF über den Micorblogging-Dienst Twitter. Die Personalabteilung des Chemiekonzerns hat das Web 2.0 für sich entdeckt und zwitschert regelmäßig über vakante Stellen, Jobmessen oder andere Veranstaltungen.
BASF folgt damit einen Trend, immer mehr Unternehmen rekrutieren über soziale Netzwerke wie Xing oder Facebook. Der im Februar erschienene Social Media Report HR 2010 von Thorsten zur Jacobsmühlen zeigt: Bereits 39 Prozent der befragten deutschen Personalabteilungen nutzten letztes Jahr Social Media Dienste (siehe Grafik) – und das mit Erfolg, denn rund zwei Drittel davon stellten so neue Mitarbeiter ein. Xing ist der Favorit bei den meisten Personalern. 82 Prozent der deutschen und 74 Prozent der österreichischen Personaler sind hier sogar mit einem eigenen Profil vertreten. Platz 2 auf der Beliebtheitsskala: Facebook. Hier haben laut Studie 43 Prozent (Deutschland) bzw. 52 Prozent (Österreich) ihren eigenen Account. Auf LinkedIn tummeln sich 30 Prozent deutsche und 21 Prozent österreichische Personalverantwortliche, gefolgt von Twitter, das immerhin 18 Prozent der deutschen Personaler nutzen – Tendenz steigend.

Immer mehr Personaler verwenden bei der Suche nach Nachwuchstalenten gezielt soziale Netzwerke. (Quelle: Social Media Report HR 2010/Grafik: MUT ZUR PRAXIS)
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Erst sitzt ihr im Hörsaal, später lest ihr Bücher, irgendwann schreibt ihr Prüfungen. Universität bedeutet Theorie. Leider: Arbeitgeber aber wollen praktische Erfahrung. Daher fordert euch die Initiative MUT ZUR PRAXIS auf: Auch wenn das Studium länger dauert – nehmt euch Zeit für Praktika! Damit ihr wisst, was euch im Büro, in der Werkstatt, im Labor erwartet.
Wir helfen euch Mutigen. Besucht dazu einfach unsere Facebook-Seite. Warum? Weil ihr nur hier mit den Menschen in Kontakt kommt, die entscheiden, wer in Zukunft bei Adidas, Audi oder Allianz arbeitet: den Mitarbeitern der Personalabteilung. Nur bei uns erfahrt ihr, auf was es beim Berufseinstieg wirklich ankommt.



An der Uni habe ich ... neun Semester Germanistik und Europäische Ethnologie studiert
Ich finde, dass Praxis ... mir geholfen hat, meine Stärken zu verorten
Als Prakikant durfte ich ... von der Umfrage bis zum Promi-Interview fast alles mal ausprobieren
Für meinen Traumberuf habe ich ... oft die Zähne zusammengebissen, mich aber nie verbogen
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Gilt das für alle Branchen?
Falls sich deine Frage auf die Personaler bezieht: ja. Für den Social Media Report HR 2010 wurden die Antworten von 548 deutschen und 103 Personalverantwortlichen quer aus allen Bereichen und Branchen ausgewertet. Falls du mehr wissen willst, findest du unter http://www.blogaboutjob.de die komplette Studie – inkl. Zusammenfassung zum Aufbau, zur Durchführung und zu den Teilnehmenern – gratis zum Herunterladen.
Schöne Grüße
Schöne Seite mit vielen Infos. Merci!
Ja Social Networks werden immer wichtiger für Personaler. Da wird noch einiges kommen