Nun hatte ich alle relevanten Unterlagen beisammen und Fragen geklärt. Nur eins fehlte mir noch: Geld. Ich schreibe einen netten Brief ans BAföG-Amt und bitte um Auslands-BAföG. Wochen später liegt eine Absage in meinem Briefkasten. „Leider können wir Ihnen keine Unterstützung zusichern…“ Den Rest verstehe ich nicht mehr. Dabei bekomme ich seit Beginn meines Studiums den BAföG-Höchstsatz. Und jetzt, wo ich noch mehr auf Hilfe angewiesen bin, nichts? Also schreibe ich einen noch netteren Brief an ERASMUS. Als ich den Antwortbrief wieder Wochen später öffne, zittern meine Finger. „Das Goethe-Institut ist ein gemeinnütziger Verein. Praktika in solchen Einrichtungen werden von uns nicht gefördert“, lautete die Abfuhr. Frustriert laufe ich erneut zur Bank und plündere mein Sparkonto bis auf den letzten Cent.

"Atemberaubend" ist nicht übertrieben: Das Burgviertel der Stadt fasziniert mit Märchen-Kulisse (Quelle: Privat)
Unterlagen da, Geld zusammengekratzt. Aber Ungarisch? Diese Sprachbarriere bereitet mir schlaflose Nächte. Denn Ungarisch bietet weder die Uni noch die Volkshochschule an. Dank Internetrecherche lande ich bei der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft. „Budapest ist eine atemberaubende Stadt. Und die Leute sind total offen. Viele sprechen sogar deutsch“, schwärmt meine Ungarisch-Lehrerin. Endlich mal jemand, der mir die Angst vor der Fremde nimmt.
Fazit: Ich habe mich mit störrischen Behörden abgemüht, mich bei der Krankenkasse, der Bank und der Post durchgefragt, den Sprachkurs gefunden und bewältigt und habe letztendlich dabei nicht verloren, sondern gewonnen. Nicht nur, dass ich für eine weltweite Organisation wie das Goethe-Institut Marketing und Pressearbeit betreiben durfte. Vor allem habe ich durch die ganze Organisation quasi ein zweites Praktikum vor dem eigentlichen Praktikum absolviert. Ein unerwarteter Zusatzgewinn, bei dem ich gelernt habe, zu koordinieren, zu arrangieren, mich durchzusetzen und trotz Schwierigkeiten am Ball zu bleiben. Unbezahlbar!
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Erst sitzt ihr im Hörsaal, später lest ihr Bücher, irgendwann schreibt ihr Prüfungen. Universität bedeutet Theorie. Leider: Arbeitgeber aber wollen praktische Erfahrung. Daher fordert euch die Initiative MUT ZUR PRAXIS auf: Auch wenn das Studium länger dauert – nehmt euch Zeit für Praktika! Damit ihr wisst, was euch im Büro, in der Werkstatt, im Labor erwartet.
Wir helfen euch Mutigen. Besucht dazu einfach unsere Facebook-Seite. Warum? Weil ihr nur hier mit den Menschen in Kontakt kommt, die entscheiden, wer in Zukunft bei Adidas, Audi oder Allianz arbeitet: den Mitarbeitern der Personalabteilung. Nur bei uns erfahrt ihr, auf was es beim Berufseinstieg wirklich ankommt.



An der Uni habe ich ...
unfassbar viel gelernt – allerdings mehr fürs Leben, als fürs Studium
Ich finde, dass Praxis …
mehr Wert ist, als mit Geld aufzuwiegen wäre. Praktische Erfahrungen nehmen dir Illusionen und bringen dich dadurch deinem Ziel näher
Als Praktikant durfte ich ...
vom Landkarten falten bis zur Undercover-Recherche viel erleben. Nichts davon möchte ich missen
Für meinen Traumberuf habe ich ...
einige Umwege in Kauf genommen. Dafür weiß ich heute mein Glück umso mehr zu schätzen
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Wow! Das nenn ich mal Einsatz. Denke, vielen hätten längst hingeschmissen, bevor es überhaupt los ging. Respekt für das Durchhaltevermögen!
Hut ab vor dieser Leistung und dem Gewinn, den du dir selbst zuzuschreiben hast. Spitze!
Ausgerechnet ungarisch – eine sehr komplexe Sprache. Das in einer so kurzen Zeit zu lernen – Wahnsinn. RESPEKT!
Sich so ein Praktikum selbst zu erkämpfen wie du das gemacht hast verdient wirklich großen Respekt- Du wirst dein ganzes Leben lang von dieser Erfahrung
zehren können….Liebe Grüße
Wir sind sooooo stolz auf Dich!!!!!!!!!! Trotz vieler Umwege hast Du Dein Ziel nie aus den Augen verloren und es schließlich geschafft. Hut ab!!!