MUT ZUR PRAXIS: Frau Bruch, Sie betreuen das Ernst & Young Praktikantenförderprogramm „Xperience“. Für wen ist es gedacht?
SABRINA BRUCH: Wir fördern gezielt Studenten, die uns während eines Praktikums von sich überzeugen. Sie werden in „Xperience“ aufgenommen und haben damit die Möglichkeit, ein exklusives Paket an Features zu nutzen und individuelle Förderung zu erhalten. Denn besonders fähige Mitarbeiter lassen wir natürlich ungern ziehen.
Wie wird der Nachwuchs gefördert?
Unseren Förderpraktikanten bieten wir beispielsweise Seminare zur persönlichen Weiterentwicklung mit Themen wie Business Knigge, Rhetorik, Konfliktmanagement oder Präsentation. Außerdem vermitteln wir ihnen Praktika in unseren Unternehmensbereichen im Ausland und bieten Unterstützung bei Seminar- und Abschlussarbeiten.
Teilnehmer müssen also nicht mehr allein über Abschlussarbeiten brüten?
Ja genau. Es gibt für Förderpraktikanten die Möglichkeit, eine Diplomarbeit entweder in Zusammenarbeit mit Ernst & Young zu schreiben oder mit persönlicher Betreuung durch das Unternehmen. Das sieht konkret so aus, dass zum fachlichen Thema der Seminar- oder Diplomarbeit ein interner Experte auf diesem Gebiet gesucht wird, mit dem der Förderpraktikant sich austauschen und dem er Fragen stellen kann. Bei der Recherche für die Abschlussarbeit kann dann auch das breite Ernst & Young Netzwerk von Datenbanken und Bibliotheken genutzt werden.
Wenn unsere Förderpraktikanten ins Ausland gehen, kümmern wir uns um fast alles: Visum, Reisekosten, Wohngeld… Sabrina Bruch
Und wie helfen Sie auf dem Weg ins Ausland?
Wir organisieren einen Praktikumsplatz in einer internationalen Niederlassung, kümmern uns um die Visumsbeschaffung und sorgen für einen Wohnkostenzuschuss. Zusätzlich übernehmen wir die Reisekosten. Die Praktika haben eine Dauer von drei bis sechs Monaten und sind weltweit möglich – je nach Präferenz der Praktikanten.
Stimmt es, dass Sie manche „Xperience“-Teilnehmer sogar ins Walt Disney World Resort schicken?
Das stimmt wirklich. Auf dem Gelände der Walt Disney World in Florida findet jedes Jahr eine viertägige internationale Praktikantenkonferenz statt. Das Programm besteht aus sozialen Aktivitäten – zum Beispiel Bäume pflanzen im Rahmen einer Initiative – und Vorträgen verschiedener Führungskräfte von Ernst & Young. Zusätzlich werden Seminare zu verschiedenen Themen wie Teambuilding oder Networking sowie fachliche Workshops angeboten. So können die „Xperience“-Teilnehmer einen guten Einblick in die verschiedenen Fachbereiche des Unternehmens bekommen – und natürlich bei einem Besuch des Freizeitparks in entspannter Atmosphäre hilfreiche Kontakte knüpfen.
Erst sitzt ihr im Hörsaal, später lest ihr Bücher, irgendwann schreibt ihr Prüfungen. Universität bedeutet Theorie. Leider: Arbeitgeber aber wollen praktische Erfahrung. Daher fordert euch die Initiative MUT ZUR PRAXIS auf: Auch wenn das Studium länger dauert – nehmt euch Zeit für Praktika! Damit ihr wisst, was euch im Büro, in der Werkstatt, im Labor erwartet.
Wir helfen euch Mutigen. Besucht dazu einfach unsere Facebook-Seite. Warum? Weil ihr nur hier mit den Menschen in Kontakt kommt, die entscheiden, wer in Zukunft bei Adidas, Audi oder Allianz arbeitet: den Mitarbeitern der Personalabteilung. Nur bei uns erfahrt ihr, auf was es beim Berufseinstieg wirklich ankommt.



An der Uni habe ich ... mich immer über „Stille Post“ gefreut
Ich finde, dass Praxis … uns erst zeigt, was wir wirklich können
Als Praktikant durfte ich ... mal einen echten "Neo Rauch" in den Händen halten
Für meinen Traumberuf habe ich … einfach immer das getan, was ich am liebsten mache
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Hey, das gibt es echt? Wo find ich denn mehr Infos?
Wow, Walt Disney World – nicht schlecht, da kann man sich bei Dagobert Duck gleich ein paar Tipps für die Karriere holen
@ SchwarzwaldLisa: Schau mal unter “Mehr im Internet” (links). Von da kommst du direkt zu den Info-Seiten von Ernst & Young!
Ah, danke für den Tipp!
gilt das auch für studenten aus österreich
?
will auch ins walt disney resort (:
Na klar! Du weißt doch: Wer über den (österreichischen) Tellerrand hinausschaut, wird belohnt