„Hallo, hier spricht die Abteilungsleiterin von „Taff“ bei Pro 7. Wir haben uns für das Wagnis mit Ihnen entschieden.“ Kerstin Steinert strahlt. Sie hat es geschafft.
Rückblick: Kerstin Steinert hatte ihr Bachelor-Studium in Literatur, Kunst und Medien beendet. Was sollte als nächstes kommen: Hörsaal oder Büro? Während des Studiums hatte sie bereits das Pflichtpraktikum von acht Wochen absolviert – am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Die Zeit dort hatte ihr jedoch die Illusion vom glamourösen Arbeiten am Theater genommen. In diesem Bereich wollte sie später definitiv nicht tätig sein. Initiative war gefragt: Die Bewerbungen für den Master an verschiedenen Universitäten liefen und parallel dazu hatte sie sich online für ein Praktikum bei Pro 7 beworben. Ein Versuch.
Ein erfolgreicher Versuch. Sie hat das Praktikum. Noch in der gleichen Woche erhält sie zudem Zusagen von allen angeschriebenen Universitäten. Auch Konstanz, ihre Wunsch-Uni, ist dabei. Problem: Der Zeitraum des Praktikums würde sich mit dem Beginn des neuen Semesters überschneiden.
Ob sie sich wohl freistellen lassen kann für diese Zeit? Sie muss das unbedingt mit der Uni klären. Sie greift zum Hörer und hakt nach. „Ihr Anspruch auf den Studienplatz verfällt, wenn sie nicht mindestens einmal wöchentlich an Kursen teilnehmen“, sagt eine Universitätsangestellte.
Drei Tage sind um. Genug gegrübelt. Sie muss es einfach versuchen. Angespannt tippt sie die Nummer der Abteilungsleiterin von Pro 7. Kerstins Frage: „Besteht die Möglichkeit, anstatt fünf Tage die Woche lediglich vier zu arbeiten?“. Schweigen. „So was war ja noch nie da. Da muss ich mich erst mit meinen Kollegen beraten“, gibt die Abteilungsleiterin des Boulevard-Magazins „Taff“ zur Antwort.
Heute, zwei Wochen später, dann der erlösende Anruf von Pro 7. Sie werden das Wagnis der Vier-Tage-Woche mit ihr eingehen. Kerstin vereint Praktikum und Studium miteinander. Sie hat es geschafft.
Erst sitzt ihr im Hörsaal, später lest ihr Bücher, irgendwann schreibt ihr Prüfungen. Universität bedeutet Theorie. Leider: Arbeitgeber aber wollen praktische Erfahrung. Daher fordert euch die Initiative MUT ZUR PRAXIS auf: Auch wenn das Studium länger dauert – nehmt euch Zeit für Praktika! Damit ihr wisst, was euch im Büro, in der Werkstatt, im Labor erwartet.
Wir helfen euch Mutigen. Besucht dazu einfach unsere Facebook-Seite. Warum? Weil ihr nur hier mit den Menschen in Kontakt kommt, die entscheiden, wer in Zukunft bei Adidas, Audi oder Allianz arbeitet: den Mitarbeitern der Personalabteilung. Nur bei uns erfahrt ihr, auf was es beim Berufseinstieg wirklich ankommt.



An der Uni habe ich ... meinen Geist schweifen lassen, an der Sprache gefeilt und Mut zur Praxis entwickelt
Ich finde, dass Praxis … die Bretter der Welt bedeuten
Als Praktikant durfte ich ... ganz ich selbst sein! Ich war ein vollwertiges Mitglied einer kleinen, aber feinen und sehr familiären Redaktion
Für meinen Traumberuf habe ich … mir meinen "Leidensweg" auf den Rücken tättowieren lassen
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Das nenn ich Courage! Vier Daumen nach oben!
wie war dein praktikum? wie bist du dazu gekommen?