Zunächst hatte ich den Gedanken, irgendwas mit Medien zu machen – wie so viele. Bei meinen Recherchen im Internet bin ich über das Praktikumsangebot der Rockstiftung Baden-Württemberg gestoßen und habe mich spontan dort beworben. Dann ging alles ganz schnell. Ich wurde zum Gespräch eingeladen, kurze Zeit später erhielt ich die Zusage. Zunächst war ich etwas unsicher, ob ich wirklich in die Provinz nach Baden-Baden gehen sollte und ob das Praktikum mich für meine berufliche Zukunft tatsächlich weiterbringen würde. Letztendlich hat aber mein Bauchgefühl entschieden.
Nach Beendigung des Praktikums kehrte ich zurück nach Nürtingen, um mein Studium abzuschließen. Während dieser Zeit blieb ich immer mit meinen ehemaligen Kollegen von der Rockstiftung in Kontakt und war gelegentlich als freie Mitarbeiterin für die Rockstiftung im Einsatz.
Kurz nach meinem Diplom-Abschluss kam der Geschäftsführer der Rockstiftung auf mich zu und erzählte mir vom Konzept der Popakademie Baden-Württemberg. Er bot mir einen Job als Projektassistentin im Studiengang Musikbusiness an. Wieder war ich unsicher. Die Popakademie gab es zu diesem Zeitpunkt nur auf dem Papier. Und wer konnte damals schon sagen, wie sich die Mannheimer Hochschuleinrichtung für Popmusik entwickeln würde? Letztendlich hatte ich aber große Lust beim Aufbau einer solchen Einrichtung dabei zu sein und nahm das Jobangebot an. Zunächst mit dem Gedanken, dort für zwei Jahre erste Berufserfahrungen zu sammeln und dann weiter zu ziehen.
Aus zwei Jahren wurden drei. Nach und nach wurde mir mehr Verantwortung übertragen. Es folgte die Beförderung von der Projektassistentin zur Projektmanagerin. Zudem erhielt ich mit der Unternehmenskommunikation einen neuen Bereich hinzu, den es aufzubauen galt. So kam eins zum anderen. Innerhalb weniger Jahre bin ich zur Bereichsleiterin mit Personal- und Budgetverantwortung aufgestiegen, die zudem für erfolgreiche Projektarbeiten von bis zu 60 Studierenden verantwortlich ist.
Der Ausgangspunkt für meine heutige Tätigkeit war das Praktikum bei der Rockstiftung Baden-Württemberg, die man als Vorgängerinstitution der Popakademie Baden-Württemberg bezeichnen kann.
Ich selbst kann mir nur schwer vorstellen, jemanden einzustellen, der direkt von der Uni kommt und noch nie ein Büro von innen gesehen hat. Bei der Auswahl ist mir weniger wichtig, welches Know-how der Bewerber mitbringt, als vielmehr die Motivation, die Einsatzbereitschaft, die Persönlichkeit und die Fähigkeit, sich in das bestehende Team zu integrieren. Mir ist es zudem wichtig, den Praktikanten das Gefühl zu geben, anerkanntes Mitglied des Teams zu sein und mit ihm/ihr respektvoll umzugehen.
Protokoll
Erst sitzt ihr im Hörsaal, später lest ihr Bücher, irgendwann schreibt ihr Prüfungen. Universität bedeutet Theorie. Leider: Arbeitgeber aber wollen praktische Erfahrung. Daher fordert euch die Initiative MUT ZUR PRAXIS auf: Auch wenn das Studium länger dauert – nehmt euch Zeit für Praktika! Damit ihr wisst, was euch im Büro, in der Werkstatt, im Labor erwartet.
Wir helfen euch Mutigen. Besucht dazu einfach unsere Facebook-Seite. Warum? Weil ihr nur hier mit den Menschen in Kontakt kommt, die entscheiden, wer in Zukunft bei Adidas, Audi oder Allianz arbeitet: den Mitarbeitern der Personalabteilung. Nur bei uns erfahrt ihr, auf was es beim Berufseinstieg wirklich ankommt.



An der Uni habe ich ... meinen Geist schweifen lassen, an der Sprache gefeilt und Mut zur Praxis entwickelt
Ich finde, dass Praxis … die Bretter der Welt bedeuten
Als Praktikant durfte ich ... ganz ich selbst sein! Ich war ein vollwertiges Mitglied einer kleinen, aber feinen und sehr familiären Redaktion
Für meinen Traumberuf habe ich … mir meinen "Leidensweg" auf den Rücken tättowieren lassen
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Nicht schlecht. Wie alt ist die Dame heute?
Und wie kann man sich dort für einen Job bewerben?
@NY@heart: Unter dieser Homepage findest Du allgemein Praktika bei der Popakademie: http://www.popakademie.de/hochschule/jobs-praktika; und unter dem folgenden Link gibt’s ein Praktikum direkt bei Frau Sikorski: http://www.uni-stuttgart.de/studieren/service/zsb/spb/praktika/popakademie_onlineredaktion.pdf. Eine Antwort bezüglich des Alters folgt.
@NY@heart: Tina Sikorski ist blutjunge 33 Jahre alt und hat schon so viel erreicht!
jaja, das bauchgefühl – manchmal sollte man wirklich einfach drauf hören!
mir hat´s bisher eigentlich auch immer den richtigen weg gewiesen..