Der Lebenslauf ist fertig, die Zeugnisse zusammengesucht. Jetzt fehlt nur noch eins: Das Anschreiben. Für viele ist es der Horror einer jeden Bewerbungsmappe. Es muss auf den ersten Blick überzeugen, Kompetenz vermitteln, Interesse wecken. Ein guter Text kann die Tür ins Unternehmen öffnen. Ein schlechter bedeutet das sofortige Aus. Um die richtige Formulierung zu finden, wälzen Bewerber einen Ratgeber nach dem anderen. Dabei ist ein gutes Anschreiben gar nicht so schwer, wenn man diese fünf Tipps beachtet.
Ein Telefonat im Vorfeld, um sich nach dem richtigen Ansprechpartner zu erkundigen, schafft sofort eine persönliche Beziehung, die im Anschreiben aufgegriffen werden kann. Statt das übliche „Sehr geehrte Damen und Herren“ kann der Bewerber mit der direkten Anrede des zuständigen Personalers punkten und Bezug auf das Telefonat nehmen. Dabei ist es eine Selbstverständlichkeit, das Anschreiben konkret auf das Unternehmen abzustimmen. Das bedeutet, sich im Vorfeld über das Unternehmen zu informieren und zu begründen, warum man sich gerade für dieses entschieden hat.
Das Anschreiben muss den Personaler neugierig machen und überzeugen, dass der Bewerber der Richtige für den Job ist. Am besten gelingt das mit einer klaren Struktur, die den Personaler lenkt. Interesse wecken: Finde einen Einstieg, der den Personaler fesselt! Werdegang schildern: Dazu gehören Studium, Schwerpunkte und praktische Erfahrung! Qualifikationen herausstellen: Hier zählen deine Stärken, die für die Stelle wichtig sind! Erwartungen nennen: Was du bei deinem Praktikum lernen willst, kannst du hier angeben!
Jedes Jahr kommen zahlreiche Bewerbungsbücher auf den Markt, die die neuesten Regeln in Sachen Anschreiben aufzeigen. Das spüren auch Personaler – wenn sie eine Bewerbung nach der anderen lesen, die alle gleich klingen. Wer positiv auffallen will, greift nicht auf Standardsätze zurück, sondern formuliert individuell.
Würde, könnte, möchte – Hilfsverben vermitteln eine indirekte Frage, Verunsicherung oder Zweifel. Personaler suchen aber niemanden, der sich selbst in Frage stellt. Ein selbstbewusstes Auftreten zeigt sich in aktiven Verben und positiven Formulierungen. Kurze, knackige Sätze bringen relevante Informationen auf den Punkt und vermitteln Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen.
Und kann der Inhalt noch so top sein – wenn die Formalitäten nicht stimmen, trübt das automatisch den Gesamteindruck. Deshalb sollten Bewerber auf einige Regeln achten:
• Anschreiben maximal eine Seite
• Leicht lesbare Schrift und einheitliche Schriftgröße verwenden
• Datum steht zwischen Adresszeile des Empfängers und Betreff
• Betreffzeile ohne „Betreff“ formulieren
• Aufzählung der einzelnen Anlagen weglassen
• Unterschrift mit der Hand reicht
Aus Fehlern lernt man am Besten: Bewerbungscoach Jörn Tschirne hat in unserer Falsch-Bewerbung typische Fehlerquellen aufgedeckt! Klickt hier, um euch das Beispiel anzusehen.
Erst sitzt ihr im Hörsaal, später lest ihr Bücher, irgendwann schreibt ihr Prüfungen. Universität bedeutet Theorie. Leider: Arbeitgeber aber wollen praktische Erfahrung. Daher fordert euch die Initiative MUT ZUR PRAXIS auf: Auch wenn das Studium länger dauert – nehmt euch Zeit für Praktika! Damit ihr wisst, was euch im Büro, in der Werkstatt, im Labor erwartet.
Wir helfen euch Mutigen. Besucht dazu einfach unsere Facebook-Seite. Warum? Weil ihr nur hier mit den Menschen in Kontakt kommt, die entscheiden, wer in Zukunft bei Adidas, Audi oder Allianz arbeitet: den Mitarbeitern der Personalabteilung. Nur bei uns erfahrt ihr, auf was es beim Berufseinstieg wirklich ankommt.



An der Uni habe ich... neben meinem BA-Studium Chinesisch gelernt
Ich finde, dass Praxis... Bülowbogen eine Verschwendung von GEZ-Gebühren war
Als Praktikantin durfte ich... nie Kaffee kochen
Für meinen Traumberuf habe ich... mich unter die Hamburger Fischköppe gemischt
Blogsystem von WordPress. Designed by Sebastian Ibler basierend auf Comfy Theme
Keine schlechten Tipps: aber hat jemand auch Erfahrung mit Bewerbungsfotos?…ist es besser ein richtiges Passfoto auf den Lebenslauf zu kleben oder reicht eine ausgedruckte Variante?
Hallo Fotofix!
Generell gibt es keine strikte Vorgabe – einige Bewerbungscoaches raten aber zu einem echten Bild, da es einfach einen hochwertigen Eindruck macht. Möchtest du es einscannen, dann musst du auf eine hohe Druckqualität und gutes Papier achten. Wichtig: kein Passfoto, sondern spezielle Bewerbungsbilder machen lassen!
Alles rund ums Thema Bewerbungsfotos findest du in Kürze auf unserer Seite unter der Rubrik Tipps.
Super..danke für die Info…dann warte ich gespannt auf den nächsten Artikel