Das Global Engineering Internship Program (GEIP) gibt Bachelor- und Master-Studenten die Möglichkeit, ein mehrmonatiges bezahltes Fachpraktikum an den weltweiten Continental-Standorten zu absolvieren. Continental übernimmt die Kosten für Reise und Unterkunft. Für das Praktikum können sich die Studierenden der Global Engineering Excellence (GEE) Partneruniversitäten bewerben.
Wie werden Studierende für das Programm ausgewählt?
Bärbel Henghuber: „Da es sich um ein Gemeinschaftprojekt mit den Universitäten handelt, wird die Vorauswahl von den Universitäten übernommen. Die besten Studenten werden dann – nach einem telefonischen Interview - von Continental für GEIP nominiert.”
Die Bewerbungen kommen von überall auf der Welt?
Bärbel Henghuber: „Ja, und das ist auch so gewollt. Denn: Hintergrund des GEIP ist die GEE-Studie, in der die Bedingungen, Anforderungen und nicht zuletzt die Signifikanz einer globalen Ingenieursausbildung untersucht wurden. Aus diesem Grund möchten wir den Studierenden eine Plattform bieten, um Erfahrungen in interkultureller Projektarbeit zu sammeln.“
Und wie viele Kandidaten werden letztendlich ins Programm aufgenommen?
Bärbel Henghuber: „Wir nehmen etwa zwanzig Studenten auf, denn die Gruppe sollte nicht zu groß sein.”
Wie machen Sie auf das Global Engineering Internship Program (GEIP) aufmerksam?
Bärbel Henghuber: „Die Vermarktung des Programm läuft direkt über die Universitäten. Nach dem Pilotprojekt hat sich auch gezeigt, dass die Mund-zu-Mund-Propaganda sehr gut funktioniert und wir auch dadurch bereits viele Anfragen erhalten.“
Welche Auswahlkriterien sind für Continental von Bedeutung?
Bärbel Henghuber: „Noten sind natürlich ein Teil, allerdings reichen diese allein nicht aus. Uns ist das Gesamtpaket wichtig.”
Gerade wenn es um Auslandspraktika geht, ist die Persönlichkeit sehr wichtig. Die Studenten müssen in der Lage und bereit sein in einem internationalen Umfeld zu arbeiten.Bärbel Henghuber, Human Resources Continental AG
Was wird den Studenten des Programms geboten?
Bärbel Henghuber: „GEIP besteht aus drei Teilen: einem internationalen Praktikum bei Continental, einem akademischen Programm sowie einem Workshop.“
Steigen viele Studenten nach ihrem Praktikum bei Continental ein?
Bärbel Henghuber: „Wir freuen uns sehr, dass viele Studierenden ein großes Interesse an Continental und den Einstiegsmöglichkeiten in den Konzern haben. Man sollte aber nicht vergessen, dass es sich um ein neues Programm handelt: Einige Studierende der ersten beiden GEIP-Jahrgänge befinden sich noch im Studium. Daher können wir heute noch keine abschließende Bewertung abgeben.“
Was zeichnet das Global Engineering Internship Program (GEIP) aus?
Bärbel Henghuber: „Neben der Möglichkeit an internationalen Projekten sicherlich die Chance, sich mit Studierenden aus anderen Ländern zu vernetzen. So haben beispielsweise Studierende aus den USA, Brasilien und China, die sich im Rahmen des GEIP kennengelernt haben, gemeinsam an einem internationalen Wettbewerb teilgenommen. Das Ziel der internationalen Vernetzung funktioniert also sehr gut.“
Erst sitzt ihr im Hörsaal, später lest ihr Bücher, irgendwann schreibt ihr Prüfungen. Universität bedeutet Theorie. Leider: Arbeitgeber aber wollen praktische Erfahrung. Daher fordert euch die Initiative MUT ZUR PRAXIS auf: Auch wenn das Studium länger dauert – nehmt euch Zeit für Praktika! Damit ihr wisst, was euch im Büro, in der Werkstatt, im Labor erwartet.
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An der Uni habe ich ... bei minus 10° C in der Uckermark Bodenprofile gestochen
Ich finde, dass Praxis ... den besten Lerneffekt hat
Als Praktikant durfte ich ... mit einem Traktor fahren, obwohl ich nicht einmal einen PKW-Führerschein besaß
Für meinen Traumberuf habe ich ... meine Heimatstadt Berlin verlassen und bin in den Schwarzwald gezogen
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